Kultur im Dreiburgenland Bayeischer Wald

 

 

Bayerischer Wald Bayerischer Wald Bayerischer Wald
St. Brigida Margaretenaltar 1779

Altar der Skapulierbruderschaft

Unserer Lieben Frau vom Berge Karmel

1779 und Hochaltar

Bayerischer Wald Bayerischer Wald Bayerischer Wald
Orgel Taufbecken Mondsichelmadonna

Fotonachweis: Tourist-Information Saldenburg

Pfarrkirche "St. Brigida"

Diese kunsthistorisch wertvolle Kirche wurde um 1470 durch das Kloster Osterhofen errichtet. Sie stellt den eindrucksvollsten gotischen Kirchenbau im gesamten Landkreis Freyung-Grafenau dar.
Der Turm und die Innenausstattung wurden später barockisiert. Im Chorraum links befindet sich der Originalaltar aus der ehemaligen Burgkapelle Dießenstein. Besonders sehenswert sind die Sitzfigur der Hl. Brigida aus dem Jahre 1490, Maria und der Evangelist Johannes als Assistenzfiguren einer Kreuzigungsgruppe aus dem Jahre 1490 sowie die Selbdrittgruppe aus der Zeit um 1500.

Die Orgel der Kirche St. Bridida ist eine neue, selbstspielende Orgel in der Pfarrkirche von Preying (Landkreis Freyung-Grafenau).

Nach der Renovierung der spätgotischen Pfarrkirche St. Brigida gibt es nun auch eine neue Kirchenorgel. 374.000 Euro kostete die Orgel. Den Grundstock für die Finanzierung bildete die Erbschaft des verstorbenen Pfarrers Viktor Brunn. Bei der Ausarbeitung des neuen Orgelkonzepts durch die Orgelsachverständigen der Diözese, Domorganist Ludwig Ruckdeschel und Christian Müller aus Landau, wurde die Idee der ersten selbstspielenden Kirchenorgel im Bistum Passau durch den zusätzlichen Einbau einer Midi-Steuerung verfolgt. Damit ist es möglich, gehaltene Kirchenkonzerte in Preying für den Pilgerweg „Via Nova“ mehrfach zu Gehör zu bringen. Auch bei Werktagsmessen ohne Organisten braucht nun nicht mehr auf die Instrumentalbegleitung verzichtet werden. Damit sind über zwei Jahre mit Übergangslösungen wie einer elektronischen Heimorgel oder einer Truhenorgel vorbei.

Das Orgelprospekt aus massiver Kiefer ist auch optisch in den spätgotischen Kirchenraum hineinkomponiert. Es ist als Pendant zum Hauptaltar ebenso aufgegliedert und zeigt in den Details eine gewisse Verspieltheit und eine zeitgemäße Farbgebung.

Die neue Orgel stammt vom Passauer Orgelbauer Wolfgang Eisenbarth und hat 22 Register, vier Koppeln, einen elektronischen Setzer und Speicher, einen Zimbelstern und 26 Röhrenglocken.

Zur gotischen Pfarrkirche ist auch ein detaillierter Kirchenführer erhältlich.

Preis: 2,50 € + Porto unter info@saldenburg.de