Kultur im Dreiburgenland Bayeischer Wald

 

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Burgkapelle Speiseraum Innenansicht

 Fotos: Jugendherberge Saldenburg

Ritterveste Saldenburg

Umgeben von natürlicher Waldlandschaft thront die Burg zu Saldenburg im Ilztal und Dreiburgenland, ca. 30 km nördlich der Dreiflüssestadt Passau.

Die alte Ritterveste ist neben den Schlössern Englburg und Fürstenstein die dritte Burg in der Urlaubsregion Ilztal und Dreiburgenland im Bayerischen Wald.

Historie der Ritterveste

  • Im Jahre 1368 erhielt Ritter Heinrich Tuschl zu Söldenau ein Lehen mit der Auflage, auf dem dabei gelegenen Berg eine Feste zu errichten. So entstand die Saldenburg (sälde = Glück), die im Volksmund liebevoll auch Waldlaterne genannt wird.

  • Im Laufe der Jahrhunderte wechselte die Burganlage oftmals ihre Besitzer und war in viele Konflikte verwickelt.

  • 1927: Die Burg wurde vom Freistaat Bayern erworben.

  • Seit 1929 dient das noch erhalten gebliebene Herrenhaus als Jugendherberge. Diese gilt mit Ihren 133 Betten als eine der schönsten und gepflegtesten ihrer Art.

Info/Anmeldung bei: Annette Herbinger (Leiterin) - Telefon-Nr. 08504 / 1655   E-Mail   Homepage
 

Besichtigungen

  • Die Saldenburg ist nicht regelmäßig für Innenbesichtigungen zugänglich. Bei Sonderführungen erhält man Zugang zum Rittersaal im Barockstil, zur Hauskapelle, zu den gotischen Aufenthaltsräumen, der ehemaligen Gesindekuchl und zu einem der Schlafräume.

Wissenswertes über den Altar in der Burgkapelle:

  • Der reich mit Engeln besetzte Altar ist den "Hl. Drei Königen" geweiht. Das Altarblatt ist von gedrehten Weinlaubsäulen und den Figuren Johannes des Täufers und Sebastians umgeben, darüber thront die Kopie des Gnadenbildes von Maria hilf in Passau. Der Altar stammt aus der Zeit des 30-jährigen Krieges. Er stand ursprünglich in der Preysingischen Schlosskapelle bei Plattling.

Veranstaltungen
Mittelalterliche Burgweihnacht, jeweils Ende November