Auf Initiative des Saldenburger Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Stefan Hundsrucker entschloss sich das Pfarrgremium 2013 dazu, mit allen Kräften anzupacken und dem Ortsbild wieder einen würdigen Anfangspunkt zurückzugeben.
Lösungen fand dabei vor allem Michael Striedl aus Lanzenreuth, der sich mit seinem handwerklichen Geschick in ungezählten Stunden gemeinsam mit Josef Hartinger aus Spitzingerreuth mit der Restaurierung des Kreuzes beschäftigte, Löcher zuschweißte, Feinarbeiten ausführte, viele Koordinierungsschritte übernahm, für den perfekten Schliff am Korpus sorgte und so zum Gelingen des Projekts maßgeblich verantwortlich zeichnete.
Dass dabei auch neue Wege zu gehen waren, zeigte sich in der Zusammenarbeit mit Freunden, Helfern und Betrieben in der Gemeinde: Mit dem Herrgott ging es im Autohaus Klessinger in Hundsruck auf die Hebebühne, um notwendige Ausbesserungsarbeiten am Metallkorpus durchführen zu können; weit gereist – vom Sandstrahler Gerlsberger in Garham bis zur Lackiererei Hirsch in Neuburg am Inn – kam das Kreuz endlich wieder in die Gemeinde zurück.
Karl Krenn aus Saldenburg erstellte dazu das neue Holzkreuz.
Am 27. März 2014 rückte der Bagger an, um das Kreuz in die alte Fassung zu hieven, die nun von einem Granitstein passgenau umhüllt wird.
Mithilfe der Gemeinschaftsleistung von Kirchenfamilie, Gemeinde, Spendern, Unternehmern und vielen Tüftlern grüßt das Saldenburger Ortskreuz seit Ostern 2014 wieder allen zu!